Die Blätter verfärben sich langsam, es war Zeit für eine Herbstwanderung.
Vor gefühlten tausend Jahren habe ich
diese Wanderung schon einmal gemacht. Tatsächlich waren es nur 12 Jahre und schon damals wurden die Öhlerknödel als wichtigen Faktor bei der Routenwahl betont.
Die Tour beginnt beim Haltberghof und führt zur Öhlerhütte.
Manche waren etwas langsamer als wir unterwegs.
Nun hieß es bei der Hütte vorbeizugehen - die Einkehr gab es nach den Gipfeln.
Der Nebel begleitete uns den ganzen Tag.
Das schöne an dieser Wanderung ist der abwechslungsreiche Weg.
Mit ein wenig Glück, kann man auch einen Blick auf Rehe erhaschen.
Die Schoberkapelle markiert den westlichsten Punkt der Route.
Jetzt mussten einige Höhenmeter gemacht werden und an dieser Stelle brauche ich gar nicht erwähnen, dass der Weg steil war.
Ein paar Schweißtropfen später hatten wir das Gipfelkreuz vom Schober erreicht.
Für kurze Zeit lockerte sich der Nebel etwas und wir konnte bei Hirschgebrüll den Ausblick erahnen.
Apropos Hirsch: Sein Lockruf hatte auch bei uns gewirkt (obwohl das sicher nicht beabsichtigt war) und so liessen wir die berühmten Öhlerknödel zugunsten des frischen Hirschbraten links liegen.
Ich muss zugeben, das dies eine gute Entscheidung war; so ein zartes Wild hatte ich selten gegessen.
Von der Hütte stiegen wir über die Forststraße, die wir schon bei Hinweg benutzt hatten, zum Auto hinab.
Dieser Berg hat eigentlich alles was man sich von einer schönen Wanderung erwarten kann:
eine kurze Anreisezeit, gute Verpflegung, abwechslungsreiche Wege und bei gutem Wetter schöne Ausblicke.